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Wartung des Speisewassers der Zentralheizungsanlage

Im Gewächshaus-Gartenbau sind Klimasysteme zu einem komplexen Ganzen aus Hightech-Teilsystemen mit Wärmepumpen, BHKW’s, Wärmetauschern sowie Kälte- und Wärmespeichern herangewachsen. Die Qualität des Speisewassers ist einer der wichtigsten Faktoren für die Lebensdauer dieser Systeme. Wir empfehlen Ihnen, dies gemeinsam mit Ihrem Installateur zu prüfen.

Als Unternehmer möchten Sie Störungen und Ausfälle Ihrer Systeme vermeiden. Mit einer regelmäßigen Analyse des Wassers haben Sie die Qualität im Blick. Dies verhindert Korrosion, Magnetit und Kesselstein in Ihrem Wasser und Systemausfälle.

Neue Zentralheizungsanlage
Die Qualität des Speisewassers einer neuen Zentralheizungsanlage ist für die weitere einwandfreie Funktion der Anlage von großer Bedeutung. Wenn Sie dies beachten, können Sie viele Probleme wie Korrosion und Verzunderung verhindern. Ist die Zentralheizungsanlage normgerecht mit „gutem Wasser“ gefüllt, ist eine Korrektur der Wasserqualität meist erst nach einem oder mehreren Jahren notwendig. Wir empfehlen, in Absprache mit Experten die richtige Wasserzusammensetzung zu ermitteln und nicht jedes verfügbare Wasser zu verwenden. Es ist auch gut zu wissen, dass ein neues System nicht unbedingt sauber ist. Es ist ratsam, Verschmutzungen durch Sand, Lehm, Schweißelektroden, Schweißpellets usw. zu berücksichtigen.

Vorhandenes Zentralheizungssystem
Bei der Installation neuer Heizkessel, BHKW-Anlagen oder Restwärmetauschern in bestehenden Zentralheizungssystemen (Nutz- und Gewächshausgartenbau) empfehlen wir, die Wasserqualität und den Verschmutzungsgrad der bestehenden Anlage zu überprüfen. Verunreinigungen können sich im Laufe der Zeit durch Schlamm aus Korrosionsprodukten und abgesetzten Härtesalzen bilden. Durch Änderungen am bestehenden Zentralheizungssystem können sich die vorhandenen Verschmutzungen lösen. Diese mobilisierten Verunreinigungen können für die neuen Komponenten des Zentralheizungssystems verheerend sein.

Zusammenfassung
Die Wartung und die ordnungsgemäße Funktion eines Zentralheizungssystems sind für die Etablierung eines guten und konstanten Klimas im Gewächshaus und damit für das richtige Wachstum der Pflanzen unerlässlich. Hochwertiges Speisewasser trägt zum einwandfreien Funktionieren Ihres Zentralheizungssystems bei. Als Füllwasser für eine Zentralheizungsanlage eignet sich grundsätzlich Leitungswasser am besten. Aufbereitet kann sich Becken- oder Regenwasser auch als Füllwasser für eine Zentralheizungsanlage eignen.
Lassen Sie das Wasser im Zweifelsfall von einem auf Wasseraufbereitung spezialisierten Unternehmen untersuchen und lassen Sie sich beraten. Wenn ein großer Wasserpuffer mit Wasser gefüllt werden muss, dann verwenden Sie zum Auffüllen vorzugsweise mindestens enthärtetes oder noch besser demineralisiertes Wasser. Demineralisiertes Wasser kann relativ günstig in einem Kraftwerk gekauft werden. Wenn ein Wasserpuffer mit hartem oder nicht richtig gefiltertem Wasser gefüllt ist, kann es in Zukunft zu Problemen mit dem Zentralheizungskessel (Kesselstein und Schlamm) und dem (Rest-)Wärmetauscher (Verschmutzung, Korrosion) kommen. Lassen Sie bei Sanierungen der Heizungsanlage oder bei Neubauten durch ein auf Wasseraufbereitung spezialisiertes Labor eine Wasseranalyse durchführen. Ergreifen Sie deshalb rechtzeitig die richtigen Maßnahmen, um Schäden zu vermeiden.

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